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11.Tag (7. Juni)
Vordingborg - Fakse Ladeplads - Køge - Kopenhagen (140 km)


Heute sollte eine der längsten Tagesetappen dieser Tour auf uns warten. Am Morgen war der Himmel noch stark bewölkt, aber zum Glück hat es nicht geregnet. Wir hatten also ideale Bedingungen, kein Regen, aber auch keine gnadenlos sengende Sonne.

Wir verließen die Küstenlandschaft und durchquerten den südlichen Teil der Insel Seeland. Bei der kleinen Stadt Præstö erreichten wir die Fakse Bugt an der Ostküste. Dieser folgten wir nun immer weiter nach Norden.

Über Fakse Ladeplads - der Name lässt vermuten, dass es sich hierbei um den Hafen der etwas weiter im Landesinneren liegenden Stadt Fakse handelt - und Vemnetofte erreichten wir Rødvig, wo wir am Ufer der Ostsee eine längere Rast machten.

Hier verließen wir die Küste vorerst wieder, um die kleine Halbinsel Stevns zu durchqueren. In Vallø kamen wir wieder an das große Wasser, um kurz danach die Stadt Køge zu erreichen.

Hier begann nun eigentlich schon der Großraum Kopenhagen. Der Verkehr wurde merklich stärker, die Gegend war sehr dicht besiedelt, es gab keine siedlungsfreien Räume mehr. Dabei waren es bis Kopenhagen noch über 40 Kilometer. Die Sonne kam nun noch zu allem Überfluss heraus und ließ das letzte Stück der Strecke zu einer anstrengenden Fahrt werden, schließlich hatten wir an diesem Tag ja schon rund 100 km in den Knochen.

Wir merkten nur an einem Schild, dass wir schließlich Kopenhagen erreicht hatten, sonst fiel der Beginn der Millionenmetropole gar nicht auf, wir waren ja die ganze Zeit schon sozusagen mitten in der Stadt. Wir brauchten eine Weile, bis wir den Campingplatz ausfindig gemacht hatten, aber schließlich fanden wir ihn. Es war ein ziemlich großes eingezäuntes Gelände inmitten von Häusern, auf dem sich überwiegend junge Leute aus aller Herren Länder tummelten.

Wir hatten unterwegs schon etwas eingekauft und bereiteten nun unser Abendessen selbst. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile über alles Mögliche und gingen dann doch recht früh schlafen, die 140 km sorgten für die nötige Bettschwere.



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