Skandinavien 1994 - Bilder Skandinavien 1994 zurück zur Fahrradseite

von:
Kappelskär
in Mittelschweden
via:
Mariehamn auf
den Ålandinseln
nach:
Äänekoski in
Mittelfinnland
Länge: 600 km
Dauer: 8 Tage

Schweden
Finnland
Norwegen

Danach Rückreise nach Schweden und Autotour bis zum Nordkap und zurück

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1989 Ungarn
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1994 Skandinavien
1997 Frankreich
1999 Frankreich
2002 England
2003 Rhein-Ruhr
2009 USA
Gesamtübersicht
Erster Teil - Die Ålandinseln
Zweiter Teil - Von Süd- nach Mittelfinnland
Dritter Teil - Mit dem Auto nach Mittelnorwegen
Vierter Teil - Durch die Nordkapregion
Fünfter Teil - Durch Finnland und Schweden wieder nach Süden

Erster Teil - Die Ålandinseln
Seitenanfang

Zuerst ging es von Schweden mit dem Fährschiff kommend auf die schon zu Finnland gehörenden Ålandinseln. Die Inseln sind ein Gewirr von unterschiedlich großen Inseln und Schären.
Die Inseln sind zwar ein Teil Finnlands, genießen aber kulturelle und sprachliche Autonomie. Die Bevölkerung spricht fast außchließlich Schwedisch. Åland besitzt eine eigene Flagge und genießt auch in steuerlicher Hinsicht innerhalb der EU eine Sonderstellung.


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Die Ausfahrt aus dem schwedischen Fährhafen Kappelskär, etwa 100 Kilometer nordöstlich von Stockholm. Hier befindet sich der wichtigste Ausgangspunkt für eine Überfahrt zu den Åland-Inseln.

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Gegen die Sonne fotografiert - auch eigentlich "misslungene" Bilder können schön aussehen Während der Überfahrt gab es keine Gelegenheit, nur Waßer zu sehen. Eine Menge kleine Inseln und Schären gab es sowohl vor der schwedischen Küste, ...

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... auf dem gesamten Weg zwischen Schweden und Finnland, als auch vor den bereits zu Finnland gehörenden Åland-Inseln.

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Das Schiff der auf den Ålandinseln beheimateten Viking-Line bei der Entladung im Fährhafen von Mariehamn Blick auf den Fährhafen von Mariehamn

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Blick auf die Umgebung des Ortes Bomarsund, bevor es nach Vårdö und zum dortigen Fährhafen ging. Jede Menge Inseln, Buchten und Meeresarme prägten das Bild.

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Blick auf die Gegend um den Fährhafen von Vårdö Blick auf das Fährschiff, das mich auf einer etwa vierstündigen Fahrt nach Brändö, der östlichsten Gemeinde der Ålandinseln, brachte. Die Fahrt war für Fußgänger und Radfahrer sogar kostenlos.

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Nun ging es mit dem Fährschiff durch die atemberaubende Landschaft der unzähligen Inseln, Inselchen und Schären zwischen den Ålandinseln

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Auf der vierstündigen Fahrt legte das Fährschiff zwischendurch zweimal an. Das erste Mal wurde der kleine Hafen des Dorfes Enklinge auf der geichnamigen Insel angelaufen.
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Der zweite Zwischenstopp wurde im Hafen der Gemeinde Kumlinge auf der gleichnamigen Insel eingelegt, bevor es dann weiter zur auf mehreren kleinen Inseln gelegenen Gemeinde Brändö ging.

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Auf dem Wege dahin säumten noch eine ganze Reihe weiterer Schären und kleinen zum größten Teil unbewohnte Inseln den weiteren Weg.

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So allmählich freute ich mich wieder darauf, endlich mal wieder in die Pedalen treten zu können. Vorbei ging es an den letzten Schären ging es dem Fährhafen von Brändö entgegen.


Zweiter Teil - Von Süd- nach Mittelfinnland
Seitenanfang

Nachdem ich das finnische Festland erreicht hatte, ging es nun durch eine Landschaft, die von endlosen Wäldern und zahlreichen Seen geprägt ist. Finnland wird oft als das "Land der 1000 Seen" bezeichnet, in Wirklichkeit sind dies aber weit mehr.

Das Wappentier Finnlands ist zwar ein Löwe, aber eine Mücke wäre weitaus realistischer. Die seenreiche Landschaft inmitten dichter Wälder und zahlreicher Sumpfgebiete ist ideales Brutgebiet für diese Insekten.

Im Jahre 1994 gab es einen sehr heißen Sommer. Da in Finnland zudem noch stark kontinental geprägtes Klima aufweist, war die Hitze trotz der nördlichen Breite kaum erträglich. Im Ergebnis deßen habe ich die Fahrradtour nach etwa 600 Kilometern eine Tagesreise hinter Jyväskylä abgebrochen und habe mich mit dem Bus und dem Zug wieder in Richtung Schweden zu meinem Auto begeben.

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Nach der Durchquerung der Ålandinseln erreichte ich in Kustavi das finnische Festland. Von jetzt an gab es etwa genausoviel Wasser, nur waren es diesmal Binnengewässer. Ein Unterschied war - abgesehen von der Windstärke - nicht erkennbar.

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Eine kleine Stadt mit einem großen Namen - Nokia in der Nähe der südfinnischen "Metropole" Tampere Einer der vielen ruhigin Seen inmitten endloser Wälder Eine hölzerne Windmühle Schönes Zusammenspiel von Wolken und Landschaft Eine der schmucken hölzernen Dorfkirchen Südfinnlands

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Weiter ging es entlang der Ufer vieler Seen und durch endlose Wälder Ach wenn die Route durch den Wald ging, gab es kaum Schatten in diesem heißen Sommer. Die Sprungschanze im mittelfinnischen Jyväskylä

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Wieder mal ein See - schon nichts Besonderes mehr Viele Seen sind miteinander durch Wasserstraßen verbunden. Das geringe Gefälle wird gelegentlich durch Stromschnellen unvermittelt überbrückt

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Die zahlreichen Wasserstraßen werden natürlich auch sowohl für die Fahrgast- als auch die Frachtsschifffahrt genutzt Auf dem Weg zurück nach Turku

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Eines der zahlreichen Fährschiffe im Hafen von Turku Das Fährschiff der Viking-Line, mit dem es wieder zurück zum schwedischen Kappelskär ging. Ein russischer Rosteimer Sonnenuntergang über der Hafenausfahrt von Turku



Dritter Teil - Mit dem Auto nach Mittelnorwegen
Seitenanfang

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Der Femundsee kurz hinter der schwedisch-norwegischen Grenze. Er ist etwa 60 Kilometer lang, etwa 5 Kilometer breit und der flächenmäßig drittgrößte Binnensee Norwegens

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Wenige Kilometer hinter dem Femundsee war die Wasserscheide erreicht. Von nun an war der Fluss Gaula bis zum Trondheimfjord mein ständiger Begleiter

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Das landschaftlich äußerst reizvolle Tal der Gaula, also das Gauldalen zieht sich über viele Kilometer bis zum Trondheimfjord hin - hier in seinem mittleren Abschnitt.

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Auch im unteren Teil des Gauldalen behält das Tal seinen reizvollen Charakter. Nur die Besiedlungsdichte nimmt mit zunehmender Nähe zur Stadt Trondheim etwas zu.

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Die Stadt Trondheim ist für norwegische Verhältnisse eine Metropole. Sie zählt etwa 160 000 Einwohner ist damit nach Oslo und Bergen die drittgrößte Stadt Norwegens

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Yachthafen Zu Wohnungen umgebaute alte Speicher Das alte Hafenbecken mit den auf Pfählen gebauten hölzernen Speichergebäuden

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Gamle bybro
in der Trondheimer
Innenstadt
Das Hafenbecken ist für moderne Frachtschiffe zu klein geworden

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Wenn man sich von Trondheim nach Norden wendet, fährt man noch eine ganze Weile entlang der Ufer des Trondheimfjordes

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Nun geht die E 6, also die sogenannte Nordkaproute erst mal wieder in das Landesinnere. Wäler, Berge und Seen bilden eine abwechslungsreiche Landschaft, die sehr dünn besiedelt ist.

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Es kommen die ersten schneebedeckten Berge in Sicht. Je weiter man nun in Richtung Norden fährt, umso niedriger sinkt die Schneegrenze

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Die Landschaft wurde nun immer wilder, "norwegischer" oder besser gesagt: wie man sich Norwegen gemeinhin so vorstellt.

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Hohe und schneebedeckte
Berge...
...wechseln sich mit Seen,
ausgedehnten Wäldern...
...und reißenden Flüssen ab.


Vierter Teil - Durch die Nordkapregion
Seitenanfang

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Touristen-Nepp am Polarkreis Ein Fjell, eine baumlose Hochebene, deren flächenmäßige Ausdehnung mit zunehmender nördlicher Breite zunimmt Neben Nadelbäumen gibt es auch ausgedehnte Birkenwälder Einer der zahlreichen Gletscher Bizarre Berge thronen über einem Fjord

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Atemberaubend schöne Fjordlandschaften prägen die Landschaft südlich der Stadt Narvik. Die Gegend wird rauher, aber noch nicht mit dem Nordrand Europas zu vergleichen. Das Wasser war im Sommer 1994 noch so warm, dass man - obwohl nördlich des Palarkreises - in den Fjorden dieser Gegend noch wunderbar baden konnte.

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Blick aus der Höhe in das tief eingeschnittene Tal eines Fjordes Faszinierende Fjordlandschaften prägen das Bild der nun allmählich subpolaren Charakter annehmenden Landschaft

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Blick über die letzten Wälder auf die schneebedeckten Gipfel der Berge die Berge werden immer kahler und sind nun auch in tieferen Lagen kaum noch bewaldet

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Das ruhige Wasser eines Fjordes schafft wunderbare Spiegelbilder Das Landschaftsbild sorgt für eine Stimmung, die geprägt ist von Melancholie...

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...aber auch Respekt vor der Erhabenheit der. Vergletscherte und schneebedeckte Berge wechseln mit den stillen Wassern der weit ins Binnenland hineinragenden Fjorde ab.

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Rentierherden blockieren zuweilen den Straßenverkehr, was bei vielen Touristen eine Faszination auslöst Bäume stehen nun nur noch in geschützen Tallagen, ansonsten dominiert die Tundra Panoramablick über die Fjordlandschaft

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Die Magerø - die Insel, auf der sich das Nordkap befindet, ist einige Kilometer vom Festland entfernt und erfordert eine Überfahrt mit der Fähre

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Blick vom Fährschiff auf Honningsvåg, den mit etwa 3.500 Einwohnern größten Ort auf der Magerø, den das Fährschiff dann anläuft

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Blick von der Fähre auf die baumlosen Ufer der Magerø kurz vor dem Anlegen in Honningsvåg Ein letzter Blick auf das nun wieder zum Festland zurückkehrende Fährschiff

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Die Gegend in der Nähe des Nordkaps. Das Kap selbst ist nicht zu sehen - da wird Eintritt verlangt, obwohl dieser Punkt keine Bedeutung hat. Es liegt auf einer Insel und ist folglich nicht der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes. Dieser Punkt heißt Kinnarodden und liegt auf der benachbarten Halbinsel Nordkyn.

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Der Varangerfjord - der einzige Fjord Norwegns, der sich nach Osten öffnet Die Landschaft hüllte sich nun in dichten Nebel und begann fast ein wenig unheimlich zu wirken Das "Ende der Welt" naht - die russische Grenze ist erreicht.

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Ein kurzes symbolisches Bad in der Barentssee (10 Grad Wassertemperatur) beendet die Fahrt entlang Norwegens Küste Ein letzter Blick auf das "Ende der Welt", bevor es nun wieder nach Süden ging.


Fünfter Teil - Durch Finnland und Schweden wieder nach Süden
Seitenanfang

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Tour Etappen Bilder Skandinavien 1994 Fahrradseite