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14th day (1989 - 07 - 27): Martin - Ružomberok - Liptovský Mikulaš - Demänova (43.5 Miles)

An diesem Tage ging es erneut fast nur im Tal der Vah entlang. Nachdem ich die letzten Ausläufer der Malá Fatra hinter mir ließ, kamen hinter Kralovany die Berge der Velká: Fatra auf der rechten Seite in Sicht. In Ružomberok wurde die Luft sehr schlecht, da es dort eine qualmende Papierfabrik gab. Die Lage der Stadt in den engen Tal machte diesen Umstand nicht unbedingt besser, aber der Mensch braucht nun mal Papier, oder?

Hinter Ružomberok öffnete sich das Tal zur Liptovská Kotlina (Liptauer Talmulde) Dieses Gebiet ist eine 10 bis 20 km breite und etwa 40 km lange Ebene, die die West-Tatra und die Hohe Tatra im Norden von der Niederen Tatra im Süden trennt. Nun kamen also die höchsten Berge der Slowakei in Sicht. Die Zapadné Tatry (West-Tatra) zur Linken und die Nizké Tatry (Niedere Tatra) zu Rechten waren eine atemberaubende Kulisse und das gleichzeitig schöne Sommerwetter machten diese Etappe zu einem Erlebnis.

Etwa 8 km hinter Ružomberok erreichte ich den Stausee Liptovská Mara. Kurz hinter seiner Staumauer begann die Kreisstadt Liptovský Mikulaš, die größte und wichtigste Stadt dieser Gegend. Nun änderte ich die Richtung und steuerte das Demänova-Tal in der Niederen Tatra an. Dieses Tal führt an seinem Ende zu den höchsten Gipfeln dieses Gebirges (Chopok - 2014 m und Dumbier - 2043 m). Da wollte ich aber diesmal nicht hin, zumal ich ja in früheren Jahren schon mehrmals dort war. Zu empfehlen ist diese Gegend für Wanderer und Naturliebhaber allemal. Es gibt auch mehrere große zugängliche Tropfsteinhöhlen im Demänova-Tal.

Diesmal schlug ich mein Zelt auf dem (zumindest für damalige slowakische Verhältnisse relativ teuren) Campingplatz im mittleren Demänova-Tal auf.




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