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16th/17th/18th day (1989 - 07 - 29/30/31) Stopover in the High Tatras

Die nächsten drei Tage blieb ich in Tatranská Štrba, wo ich mich mit einem Schulfreund, dessen Frau und deren Tochter traf, die mit dem Zug dorthin angereist waren.

Die Hohe Tatra - für uns eingesperrte DDR-Bürger war dies der nächstgelegene und am leichtesten erreichbare Ersatz für die unerreichbaren Alpen. Die Gipfel (Gerlachovský Štit - 2655 m) erreichen alpine Höhen und der alpine Charakter dieses Gebirges ist zudem nicht nur in den Gipfel- und Kammlagen erkennbar, wie dies z. B. bei der Niederen Tatra der Fall ist. Die Hohe Tatra ist ein Teil der großen Karpaten-Kette, die sich von der Donau-Niederung bei Bratislava über die Slowakei, Tschechien, Polen und die Ukraine bis nach Rumänien erstreckt. Die hohe Tatra, die sich zu einem kleinen Teil auch auf polnisches Gebiet erstreckt (mit dem sehr bekannten Wintersportort Zakopane) ist der höchste Teil der Karpaten und wird oft als das "kleinste Hochgebirge der Welt" bezeichnet.

Ausgedehnte Bergtouren konnten wir aufgrund schlechten Wetters zwar nicht unternehmen, doch langweilig wurde uns trotzdem nicht. Wir unternahmen kleinere Ausflüge, so z. B. auch nach Štrbské Pleso, dem bekanntesten slowakischen Wintersportort, der nur wenige Kilometer von Tatranská Štrba entfernt liegt (aber 400 m höher). Natürlich benutzte ich den Aufenthalt auch dafür, um mich zwischendurch für die letzten Etappen der Tour zu erholen.


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