The daily stages 1994 Scandinavia 1994 All Tours

from:
Kappelskär
in Roslagen
via
Mariehamn on the
Åland Islands
to
Äänekoski in
Central Finland
Distance: 370 Miles
Durance: 8 Days
Sweden
Finland
Norway

Afterwards Tour by car through Sweden and Norway to the North Cape and back to Germany

Tour
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2009 - 10 - 10


All Tours

1989 Hungary
1993 Scandinavia

1994 Scandinavia
1997 France
1999 France
2002 England
2003 Rhine-Ruhr
2009 USA
1st day:
Ferry from Kappelskär to Mariehamn (Åland Islands) - Bomarsund

2nd day:
Bomarsund - Ferry to Vardö - Ferry to Torsholma - Brändö - Ferry to Osnäs - Kustavi - Taivassalo

3rd day:
Taivassalo - Mynämäki - Yläne - Pyhäjoki - Huittinen

4th day:
Huittinen - Äetsä - Vammala - Nokia - Tampere - Kangasala

5th day:
Kangasala - Orivesi - Juupajoki - Mänttä - Keuruu

6th day:
Keuruu - Petäjevesi - Jyväskylä

7th day:
Jyväskylä - Laukka - Suolahti

8th day:
Suolahti - Äänekoski


Hier war meine Fahrrad-Tour beendet. Brütende Hitze - und das trotz der hohen nördlichen Breite - und ein Fahrrad, das den Belastungen nicht standzuhalten versprach, veranlassten mich dazu, die ursprünglich beabsichtigte Lappland-Fahrt abzubrechen und mich wieder auf den Weg zu meinem im schwedischen Kappelskär stehenden Auto zu machen.

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus von Äänekoski (unter Mitnahme meines Fahrrades) nach Jyväskylä und von dort mit dem Zug in die Hafenstadt Turku, die zweitgrößte Stadt Finnlands. Von Turku nahm ich dann den Bus nach Naantali. Dort ging noch am gleichen Abend die Fähre nach Kappelskär und ich kam am nächsten Morgen um 7.00 Uhr dort an. Ich gehörte während der 14-stündigen Überfahrt zu den wenigen Passagieren, die über keine Kabine verfügten und die Nacht halb sitzend und halb liegend in der Cafeteria verbrachten.

Am Fährhafen bestieg ich mein Auto und fuhr am gleichen Tag durch ganz Mittelschweden, über die norwegische Grenze und erreichte am Abend nach 900 Kilometern die Hafenstadt Trondheim. Dort gab es eine Mautstelle, an der von jedem in die Stadt einfahrenden Auto eine Art Eintrittsgeld verlangt wurde. Ich stellte mein Auto deshalb am Stadtrand ab und verbrachte die nacht schlafend im Auto.

Am nächsten Morgen fuhr ich mit meinem Fahrrad, das ich ja immer dabei hatte, in die Stadt. Ich fand Trondheim sehr schön. Alte BürgerhŠuser mit der typisch skandinavischen Besonderheit, dass sie aus Holz waren, die Landschaft am Fjord zwischen hohen Bergen und das maritime Flair ließen mich diese Stadt als so etwas wie eine rauhe Schönheit empfinden.
Am gleichen Tag bin ich dann noch bis Mosjoen, einige hundert Kilometer nördlich, gefahren, wo ich auf einem Campingplatz mein Zelt aufbaute.


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